Tunesien ist eine Schatzkammer für alle archäologisch Interessierten.

Ich selbst mache keinen Hehl daraus, dass ich mich überhaupt nicht für alte tote Steine interessiere. Es sei mir daher verziehen, dass die Abhandlungen diesbezüglich etwas kürzer und nicht ganz so leidenschaftlich formuliert sind.

 

Karthago

Ist nur wenige Kilometer ausserhalb von Tunis zu finden und auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrmittel zu erreichen.

Sie ist zwar die berühmteste aller archäologischen Stätten Tunesien, soll aber weniger eindrucksvoll als die noch folgenden Zeugnisse der Vergangenheit sein.

Weitere Informationen hier.

   
   

Sbeϊtla

Auf der Straße Richtung Kasserine liegen die Ruinen der alten Stadt Sufetula im Westen der Stadt Sbeϊtla. Die Überreste der römischen Stadt gehören zu den am besten erhaltenen und interessantesten Zeugnissen der Antike in Nordafrika.

Unbedingt sehenswert also.

Weitere Informationen hier.

   
   
   

Makthar

Die von den Numidern im 2. Jahrhundert v. Chr. gegründete Stadt liegt gehört ebenfalls zu den beeindruckendsten antiken Stätten Tunesiens.

Viele Punier flüchteten nach der Zerstörung Karthagos nach Makthar und übten einen großen Einfluß auf die Entwicklung der Stadt aus.

Das Gelände ist im Sommer täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Weitere Bilder und eine Übersichtskarte gibt es hier.

   

Bulla Regia

Ist wie die vorgenannten Ausgrabungsorte ein Paradies für Tote-Steine-Fans.

Die Stadt phönizischen Ursprungs liegt malerisch in sanfte Hügel eingebettet.

Durch Handel wurde Bulla regia nach der Eroberung Roms zu einer der reichsten Städte in Afrikas römischen Gebiet.

Der Untergang kam ebenso wie bei den meisten anderen Städten mit dem Einfall der Araber.

   

Dougga

Thugga unterscheidet sich von allen anderen ihrer Art dadurch, dass sie nicht durch die Römer zu einer prunkvollen Stadt gemacht wurde, sondern sich bereits zur Zeit der Numider zu einem blühenden Ort entwickelte.

Auch in Thugga sollte man genügend Zeit einplanen.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

   

El Djem

Die im Jahr 46 v. Chr. von Cäsar gegründete Stadt wurde zu jener Zeit Thysdrus genannt. Die Stadt wurde reich durch den Handel mit  Olivenöl und die Gegend um die Stadt war das wichtigste Olivenanbaugebiet Nordafrikas.

Auf dem Höhepunkt der Entwicklung wurde mit dem Bau des noch heute weithin sichtbaren Amphitheaters begonnen. Doch schon kurze Zeit später wurde die Olivenölsteuer wieder eingeführt, was zu blutigen Aufständen, der Plünderung der Stadt und damit ihrem Niedergang führte.

El Djem war im Kampf gegen die Araber die letzte Bastion der Berber. Bei einem Angriff derselbigen ließ der Bey die Nordwestseite des Theaters sprengen, da sich einige Flüchtige in das Innere geflüchtet und verschanzt hatten.

Das Amphitehater von El-Djem ist das drittgrößte des römischen Reiches.

 

   

Bardo Museum

Die größten archäologischen Schätze Tunesiens findet man in Tunis im Bardo Museum. Die wertvollsten Gegenstände aller Ausgrabungsorte wurden hier zusammengetragen.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Bey-Palast und beherbergt u.a. die prachtvollsten Mosaiken Tunesiens.

Vorab kann man hier ein bisschen Museumsluft schnuppern.

 

www.mein-tunesien.de