Fauna |
Tunesiens | |
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Fennek Dieser kleine Wüstenfuchs ist dann auch schon das exotischste Säugetier, was Tunesien zu bieten hat. Er lebt, wie der Name schon sagt in der Wüste. Hauptmerkmal sind die großen Ohren. Der Fennek ist nachtaktiv und lebt in kleineren Gruppen in Höhlen, welche durch Gänge miteinander verbunden sind. |
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Schlangen und Skorpione Vor allem in der Wüste sollte man sich vor Hornvipern, Sandrasselottern und Kobras in Acht nehmen, da diese allesamt giftig sind. Es gibt auch eine Reihe von giftigen Skorpionen in Tunesien z.B. den Sahara-Skorpion. Festes Schuhwerk ist daher mehr als angebracht, gerade bei Trips in die Wüste oder Steppe. Beim Zelten, ziehen Sie Ihre Kleidung erst nach kräftigem Ausschütteln wieder an. Nach einem Biss oder Stich sollte ein Arzt aufgesucht werden . Das Tier sollte nach Möglichkeit mitgenommen werden um das notwendige Gegengift schneller zu finden.
links im Bild : oben: Spuren im Sand unten: abgestreifte Schlangenhaut |
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Dromedar Das einhöckerige Kamel ist in freier Wildbahn ausgestorben, allerdings leben in der tunesischen Steppe viele halbwilde Dromedare. Der Körper dieser Tiere ist darauf spezialisiert, so lange wie möglich ohne Wasser auszukommen. Im Höcker wird Fett gespeichert, welches bei Wassermangel zuerst verbraucht wird. Ein Dromedar beginnt erst ab 40°C zu schwitzen und kann 2 Wochen ohne Wasser auskommen. Innerhalb kürzester Zeit kann ein durstiges Kamel 150 Liter Wasser wieder aufnehmen. |
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Raubwürger Ein häufiger Vertreter der Vogelwelt in Tunesien ist der Raubwürger (genauer: Südlicher Raubwürger), der etwa so groß ist wie eine Amsel. Er ernährt sich überwiegend von Insekten. In Tunesien ist er ein Standvogel, d.h. er behält sein Revier das ganze Jahr über. In seinem Territorium werden andere Vögel nicht geduldet und verjagt. |
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Wiedehopf Er ist etwas größer als der Raubwürger und ein sehr markant gefiederter Vogel. Er kommt auch in Mitteleuropa vor, jedoch nur sehr selten. der Wiedehopf bevorzugt karge Gegenden mit wenig Baumwuchs. In Tunesien ist er ein Ganzjahresvogel. Er fängt seine Beute (ausschließlich Insekten) am Boden. Der lange, dünne Schnabel ist dabei sehr hilfreich. |
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Flamingos Die in Tunesien beheimateten Rosaflamingos leben vorwiegend an Meeresbuchten oder aus solchen entstandenen Salzseen oder Salinen. Die Flamingos sind Schwarmvögel und bilden nicht selten riesige Kolonien. Die leichte Rosafärbung des Gefieders ist auf die mit der Nahrung aufgenommen Farbstoffe zurückzuführen, die wiederum in Farbpigmente umgewandelt werden, welche sich in den deren ablagern. Flamingos ernähren sich ähnlich einem Wal durch Filtration von Kleinstlebewesen (Mückenlarven, kleinen Krebsen) und Algen. In Tunesien wurden die Flamingos früher wegen ihres Fleisches gejagt. |
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