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"Sag mal.. was ist eigentlich los in Tunesien ?" |
| Diese
Frage höre ich in diesen Tagen öfter. Viele Leute die mich kennen, denken bei dem Wort "Tunesien" automatisch an mich. Pawlowartig. Also, was ist los in Tunesien ? |
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Wenn
man Ihnen dieses Bild im Dezember 2010 gezeigt hätte, welche
Reaktionen hätte es bei Ihnen ausgelöst ?
Jeder, der Tunesien maximal als Billig-Urlaubsland kennt, wäre wohl nur mittelmäßig beeindruckt gewesen. Wer sich jedoch nur ein wenig mit den politischen Machtverhältnissen in Tunesien auseinandergesetzt hat, weiß, dass dieses Foto einem Aufstand gleichkommt. An jeder Straßenecke, in jedem Geschäft, in jeder Bank oder jeder Polizeistation.. überall Bilder von Zine el-Abidine Ben Ali Es soll suggerieren.. "ich sehe Euch". Ben Ali ist überall ! Ja, auch in Ihrem Urlaubshotel war Ben Ali.. Nicht nur in Bildform an der Rezeption.. nein auch als geheimer Mitarbeiter getarnt als Hotelangestellter. Haben Sie je in einem Aldiana-Hotel Urlaub gemacht ? Familie Trabelsi hat an Ihnen mitverdient. Aber dazu später mehr. |
![]() © APA (epa) |
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Zuerst
ein kleiner Geschichts-Exkurs: Der nett lächelnde Mann da links ist Habib Bourguiba. Auch als geschichtsuninteressierter Tourist sind Sie vielleicht über diesen Namen schon gestolpert. Unzählige Straßen, Plätze und sogar ein Flughafen wurde nach ihm benannt. Er war der erste Präsident Tunesiens nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1956 (an welcher er maßgeblich beteiligt war). Er ist am 03.08.1903 in Monastir geboren. Bourguiba kämpfte gegen die Islamisten und richtete seine Politik nach dem Westen aus. Er war es, der die Vielehe in Tunesien abschaffte. Noch immer ist er in Tunesien sehr geachtet. 1987 nutzte Ben Ali (der damalige Premierminister) die Altersschwäche Bourguibas um diesen abzusetzen. Der 07. November 1987 ging als Beginn der Ben-Ali Ära in die Geschichte ein. Diesem Tag wird auf dem 10-Dinarschein gehuldigt und Straßen und Plätze wurden nach ihm benannt. Der Begriff "Jasminrevolution" stammt ursprünglich aus dieser Zeit. Bourguiba starb am 06.04.2000 und wurde, wie auch ein Teil seiner Familie, im Mausoleum in Monastir beigesetzt. |
| Die Ära von Zine el-Abidine Ben Ali (geb.
03.09.1936 in Sousse) begann recht viel versprechend. Er setzte den Kampf Bourguibas gegen die fundamentalen Islamisten fort, schuf ein sehr fortschrittliches und bis heute sehr gutes Bildungssystem, setzte sich für die Rechte der Frauen ein und entwickelte ein Sozialversicherung. In der Politik orientierte sich Tunesien unter Ben Ali auch weiterhin am Westen. Ein Beschluss des tunesischen Parlamentes beschränkte die Amtszeit des Präsidenten auf maximal 15 Jahre. Ben Ali führte sein Land mit zunehmend strengerer Hand. Es wurde eine sehr gut organisierte Geheimpolizei geschaffen. Präsidentschaftswahlen, welche alle 5 Jahre stattfanden, gewann Ben Ali in der Regel mit ca. 90 %. Eine Opposition gab es nur auf dem Papier, da man die politischen Gegner auf jede nur denkbare Art daran hinderte, sich zu organisieren. Viele Oppositionelle leben derzeit (noch) im Ausland. 2002 ließ Ben Ali die Verfassung in der Weise ändern, dass eine Wiederwahl des Präsidenten auch nach Ablauf der 15 Jahre noch möglich ist. Offizielle Wahlbeobachter waren, wie ausländische Journalisten oder Menschenrechtsorganisationen, in Tunesien unerwünscht. |
Ben Ali one more time |
![]() auch dieser Monoprix in Monastir wurde zerstört |
Nun zur Famili Trabelsi. Leila Trabelsi ist die Ehefrau von Zine el-Abidine Ben Ali (in Tunesien behalten die Frauen ihren Mädchennamen nach der Hochzeit). Es wird erzählt, dass ihr ursprünglicher Beruf, Friseurin, nicht erwähnt werden durfte. Wenn man behauptet, dass Familie Trabelsi Unmut in die Bevölkerung gebracht hat, wäre das eine sträfliche Untertreibung. Mitglieder der Familien Trabelsi und Ben-Ali hatten die wichtigsten Wirtschafts- und Industriezweige in ihrer Hand. Etliche Unternehmen, darunter z.B. Monoprix, der Radiosender Mosaique FM oder Karthago-Air wurden von diesen Familien gelenkt. Welche Macht sie damit besaßen, kann man sich nur annähernd vorstellen. Man kann aber guten Gewissens behaupten, dass der Einfluss dieser Familien bis in die letzte Ecke Tunesiens zu spüren war. Wer sich den Unmut des Clans zugezogen hatte, bekam die Füße nicht mehr auf den Boden. Und natürlich besaßen die beiden Familien nicht nur große Macht, sondern auch sehr viel Geld. Da sie dieses mehr als ungeniert zur Schau stellten, wuchs der Zorn der Bevölkerung stetig. Eine Abhandlung über das Treiben der Familien aus dem Jahre 2002! und die Reaktionen in Tunesien finden Sie hier. Zwischenzeitlich wurden mehr als 30 Mitglieder des "Clans" in Tunesien festgenommen. Außerdem versuchen europäische Staaten, Bankkonten der Familie sperren zu lassen. |
| Ein
weiterer Faktor, welcher sehr großen Einfluss auf das
Geschehen
in Tunesien hat, ist die Korruption. Im Korruptionsindex der
Organisation Transparency International aus dem Jahr 2010 belegt
Tunesien Platz 59 von 178 Ländern, wobei Deutschland Platz 15
einnimmt. Berichten aus der Bevölkerung zufolge ging in Tunesien nichts ohne "Bakschisch". Ob man ein Geschäft eröffnen oder führen wollte, das Auto von der Polizei angehalten wurde oder man auf Jobsuche war. Mit Geld ging alles einfach, ohne Zahlung ging es zum Teil schlecht bis gar nicht. Dabei ist die Korruption nicht auf die Polizei beschränkt, sondern auch in den Amtsstuben ging es zum Teil schneller und besser mit Fluus (arab. für "Geld"). |
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![]() das ehemalige Logo des tunesischen Staatsfernsehens die "7" soll an den 7. November 1987 erinnern (s.o.) |
Ein
Ministerium fehlt der nach Bildung der Übergangsregierung.
Das Informationsministerium. Es war DIE staatliche Zensurinstanz und zugleich Propagandamaschine. Jegliche journalistische Berichterstattung, aber auch das Internet unterlag der Kontrolle durch diese Institution. Staatskritische Berichterstattung wurde unterbunden. Tunesien war, technisch gesehen, gleichauf mit China was den Stand der Internetzensur anging. Seiten ausländischer Medien, aber auch Videoportale wie z.B. youtube waren von Tunesien aus nicht abrufbar. Unmittelbar nach der Fernsehansprache Ben Ali´s vom 13.01.2011, in welcher er ein Ende der Internetzensur versprach, waren etliche, bisher gesperrte Seiten aufrufbar. Aber auch Internetcafés wurden überwacht und Blogs und Accounts wurden ausspioniert. "Error 404" war die am häufigsten gelesene Fehlermeldung der tunesischen Internetuser. "Slim404" ist der Nickname des Bloggers Slim Ammamou, welcher nunmehr zum Staatssekretär berufen wurde. Er wurde während der Unruhen inhaftiert aufgrund seiner staatskristischen Veröffentlichungen im Internet. Ausländische Journalisten waren nur in Ausnahmefällen und dann auch nur für unkritische Berichterstattung zugelassen. Ausgerechnet in Tunesien fand im Jahr 2005 der UN Informationsgipfel statt. Schon damals für "Reporter ohne Grenzen" eine Farce. Etliche Jourmalisten wurden an der Einreise gehindert. Andere waren tätlichen Angriffen der Staatsorgane ausgesetzt. Aber auch einheimische Berichterstatter waren immer wieder der Staatsgewalt ausgeliefert. Die tunesische Journalistin Sihem Bensedrine erduldete viele Jahre lang die Repressionen, tätliche Angriffe und Folter während ihre Gefängnisaufenthaltes. Ebenso erging es vielen weiteren Regimekritikern. Manche sind nach ihrer Verhaftung einfach nie wieder aufgetaucht. Auch wenn man sich auf der Straße kritisch äußerte, war man vor dem langen Arm des Gesetzes nicht sicher, da Tunesien durchsetzt ist/war von Mitarbeitern der Geheimpolizei, welche in der Regel umgehend Bericht erstatteten. |
| Armut
und Arbeitslosigkeit sind in Tunesien eigentlich für jedermann
sichtbar. Ich habe unter "Kritik"
bereits vorsichtig versucht, die Lage der Bevölkerung zu
schildern. Tunesien verfügt zwar über eine relativ
stabile,
gebildete Mittelschicht, jedoch ist diese vorwiegend in den
Küstenstädten und natürlich der Hauptstadt
zu finden.
Man muss aber von den schicken Villenvororten nicht weit fahren, um der
Armut in die Augen blicken zu können. Knapp ein Drittel der
Bevölkerung ist jünger als 25 Jahre und obwohl man
mancherorts den Eindruck hat, dass eine Arbeitsstelle mit 3
Mitarbeitern vielleicht überbesetzt ist, liegt die
tatsächliche Arbeitslosenquote bei durchschnittlich
(von mir) geschätzt 25 %. Von der Familie Ben Ali/Trabelsi wird ein westlicher Lebensstil mit Zurschaustellung von Reichtum praktiziert. Westliche Touristen scheinen in den Augen der Tunesier aus einem Schlaraffenland zu kommen. Der Unterschied zwischen arm und reich ist in Tunesien besonders groß. Es ist also völlig natürlich, dass die Tunesier wütend sind, wenn ihnen dieser Reichtum vorenthalten bleibt. Nicht unerwähnt sollte jedoch bleiben, dass zwar in den Medien europäisch gekleidete "zivilisierte" Menschen aus Tunis gezeigt werden (ich wurde deshalb bereits gefragt, warum "die" sich so aufregen, scheinen sie doch genügend Geld zu besitzen), der Auslöser für Demonstrationen jedoch stets im sehr viel ärmeren Landesinneren zu finden ist. Aber auch die Menschen aus dem Süden wollen mitreden. 11 Stunden lang waren sie unterwegs.. Die "Karawane der Befreiung" ist angekommen, am 23.01.2011 in Tunis. |
![]() das ist nicht das ganze Tunesien |
![]() Quelle Originalbild: AFP/Fethi Belaid |
Wie
in jedem
anderen Land auch fungiert in Tunesien die Polizei als langer Arm des
Gesetzes. Was jedoch die tunesische Polizei von europäischen
unterscheidet ist Willkür, Gewalt und Korruption. Amnesty international hat in unzähligen Jahresberichten immer wieder vom Gewalteinsatz der Polizei in Tunesien berichtet. Auch während der Unruhen seit Dezember 2010 war Brutalität das Mittel der Wahl. Etliche Videos dokumentieren die Verletzungen, welche Demonstranten zugefügt wurden. Laut offiziellen Angaben starben 78 Menschen während der Proteste. Selbstverständlich sind und waren nicht alle Polizisten brutale Schläger und Mörder. Im Zuge der Bildung der Bürgerwehren kam es jedoch auch zu einigen Fällen von Selbstjustiz, bei welcher die Täteropfer auf zum Teil qualvolle Weise ums Leben kamen. Es starben auch Männer, nur weil sie eine Polizeiuniform trugen. Viele ehemalige Polizisten sind aus Angst vor Rache untergetaucht. Aus diesem Grund habe ich die Gesichter auf dem nebenstehenden Bild unkenntlich gemacht. |
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Sollte
man einen Beginn der Unruhen nennen müssen, wäre es
sicher nicht die Selbstverbrennung von Mohamed
Bouazizi am
17.12.2010 und dessen Tod am 04.01.2011. Diese Tat ist zwar ein
herausragendes, aber nicht das erste Ereignis, welches sich unmittelbar
aus der schlechten wirtschaftlichen und politischen Situation der
Menschen, gerade im Landesinneren, ergibt.
Etwas lauter brodelte es bereits seit Beginn des Jahres 2008 in der Region um Gafsa. Auslöser war damals die Ausschreibung von 81 Stellen im Phosphatabbau, auf welche sich mehr als 1000 Menschen beworben hatten. Nachdem die Namen der 81 neuen Mitarbeiter bekannt wurden, entlud sich die aufgestaute Wut über die Arbeitslosigkeit in Kombination mit der Raffgier der Präsidentenfamilie und den teils unsäglichen Arbeitsbedingungen im Bergbau in dieser Region. Die Aufstände wurden blutig niedergeschlagen und mindestens 3 Menschen starben. Die 30 "Rädelsführer" wurden in einem Scheinprozess zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Nach diesem ersten Auflehnen kam es in dieser Region immer wieder zu Protesten. Für den gemeinen Touristen war das nur anhand der in großer Zahl präsenten Polizei spürbar. Der Sturz Ben Alis wird schon seit vielen Jahren von den Kritikern prophezeit auch wenn die Flucht des Präsidenten unglaublich schnell gegangen zu sein schien. Auslöser für die Flucht Ben Alis waren nicht etwa die Proteste allein, sondern auch die Tatsache, dass er die Streitkräfte des Landes gegen sich hatte. Er forderte von General Rachid Ammar ein Eingreifen der Armee und Unterstützung der Polizei bei der Niederschlagung der Proteste. Dieserweigerte sich jedoch, auf Landsleute zu schießen und wurde abgesetzt. Rachid Ammar ist inzwischen wieder im Amt und sorgt u.A. dafür, dass die Armee einen sehr fairen und freundschaftlichen Umgang mit der Bevölkerung pflegt. Die Bevölkerung dankt es auf ihre Weise mit Blumen und Küssen für die Soldaten. Momentan gehen in Europa Schuldzuweisungen durch die Lande, haben die Staaten, insbesondere Frankreich, doch viel zu lange dem illustren Treiben des Präsidenten tatenlos zugesehen. Ich werde mich an diesen Verurteilungen nicht beteiligen, bin ich doch selbst auch nicht viel besser gewesen. Auf dieser Homepage trage ich seit mehr als 3 Jahren Informationen für Tunesienreisende zusammen und habe nur auf einer einzigen Seite und das auch nur in der letzten Zeile Kritik am Staat geübt. Ich bin nicht sicher, ob diese kleine Seite so wichtig für tunesische Behörden ist/war, wollte allerdings auch nicht riskieren, nicht mehr einreisen zu dürfen. Mache ich mir den Vorwurf der Schönfärberei ? Ja, aber nicht erst seit dem 14.01.2011. Wenn man wie ich das Land außerhalb der Hotelmauern sieht, kommt man an kritischen Gedanken nicht vorbei. Es war immer schwierig, Informationen über die aktuelle Situation von Einheimischen zu erhalten, weil diese zu große Angst hatten. "Sprechen Sie mit niemandem über Politik" empfehle ich sogar den Reisenden. Ich traf einmal in einem Bus einen jungen Tunesier.Wir kamen ins Gespräch. Er fragte mich, ob ich gerne in Tunesien leben würde. Ich zögerte mit meiner Antwort. Daraufhin sagte er ".. du möchtest nicht, glaube mir..". Selten habe ich so traurige Augen gesehen. Jeder, der sich näher mit Tunesien beschäftigt hat, wusste, was den Menschen dort widerfährt. Aber auch ich habe geschwiegen. Umso mehr freut es mich, dass auch ich endlich sprechen darf ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, wobei ich natürlich nicht annähernd so schlimme Konsequenzen erwartet habe, wie ein Tunesier wohl zu erwarten gehabt hätte. Ich freue mich, ausländische Reporter im deutschen Fernsehprogramm aus Tunesien berichten zu sehen. Ich freue mich, dass ich aus jedem Winkel des Internets Informationen zur aktuellen Lage in Tunesien erhalte. Ich freue mich, dass die Tunesier endlich eine Stimme haben. Eine unglaubliche Last muss von Ihnen abfallen. Die Entsorgung der alten Symbole ist sehr schnell gegangen in Tunesien. Sie haben jetzt die große Chance eine Heimat zu formen, in der sie gerne leben möchten. Ungeachtet meiner Sorge, die zukünftige Politik und die immernoch andauernden Proteste betreffend empfinde ich Respekt und Hochachtung den Tunesiern gegenüber, die aufgestanden und diejenigen, die gestorben sind für Freiheit und Demokratie ! Nadja im Januar 2011 |
| Humata
'L-hima Ya Humata 'L-hima Halummu, Halummu, Li-majdi 'Z-zaman Laqad Sarakhat Fil-'uruqi 'D-dima Namutu, Namutu, Wa-yahya 'L-watan Li-tadwi 'S-samawatu Bira 'diha Li-tarmi 'S-sawa'iqu Niranaha Ila 'Izzi Tunis Ila Majdiha Rijala L-biladi Wa-shubbanaha Fala Asha Fi Tunisa Man Khanaha Wa-la Asha Man Laysa Min Jundiha Namutu Wa-nahya 'Ala 'Ahdiha Hayata 'L-kirami Wa-mawta 'L-'izam |
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Verteidiger
des Vaterlandes, Verteidiger des Vaterlandes! Wohl an, wohl an, zum Ruhme der Zeit, Das Blut schreit in unseren Adern, Last uns unserem Land zuliebe sterben. Lasst die Himmel donnernd brüllen, Lasst Donnerschläge mit Feuer regnen. Ihr Männer und Jugendliche aus Tunesien, Erhebt euch für Kraft und Ruhm eures Vaterlandes Kein Platz ist für Verräter in Tunesien, Nur für die, die ihr Land verteidigen! Wir leben und sterben treu zu Tunesien, Ein würdevolles Leben und ein ruhmvoller Tod! Wenn eines Tages das Volk sich zum Leben entschließt Dann muss sich das Schicksal beugen Die Nacht muss weichen Und die Fesseln werden gebrochen |